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Bayerische Staatskanzlei - Aufbruch Bayern - Urlaubszeit von Lehrern beschränken / Ferien als Betreuungszeit anbieten
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Angelina

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  • Image (166x227) Wolfgang Kathan Ein herzliches Grüß Gott auf der Online-Plattform "Aufbruch Bayern"! Nutzen Sie die Möglichkeiten von Aufbruch Bayern!
    04.08.2010

Weitere Vorschläge des Teilnehmers

Urlaubszeit von Lehrern beschränken / Ferien als Betreuungszeit anbieten

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Eingestellt am: 15.08.2010
15 Bewertung(en)
93% finden diesen Vorschlag gut
 
Kurzbeschreibung:
Beschränkung der Urlaubszeit auf das Niveau eines normalen Arbeitnehmers, somit könnten die Lehrer als Betreuer in den Ferien fungieren und sinnvolle Freizeitaktivitäten anbieten. Die Schulen stehen leer, viele Eltern haben keine Betreuungsmöglichkeit in den Ferien (zumindest keine 12 Wochen im Jahr).
Bewerten Sie bitte nicht, wenn Sie Lehrer sind!!

12 Wochen Ferienzeit (bezahlt?).
Vormittag Unterricht, evtl. mal am Nachmittag, Vorbereitung am Nachmittag, Wenn man bei den Lehrern die Urlaubszeit um zwei Wochen kürzen würde hätten Sie immer noch genügend freie Zeit.

Zusatzinformationen (optional):
Lehrer könnten einen sinnvollen Beitrag in den Ferien leisten, Zeit dafür wäre da./Räumlichkeiten auch.

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Kommentar(e)

  • Image (214x233)

    Marlene Mayer  Jeder kann einen sinnvollen Beitrag leisten  Beitrag melden

    Hallo Angelina,

    warum möchten Sie das Lehrer, was die Urlaubszeit betrifft, auf das Niveau eines normalen Arbeitnehmers gleich gestellt wird? Ich möchte nicht jeden Tag mindestens 30 Schüler unterrichten und ein Gymnasial Lehre, haben Sie schon mal darüber nachgedacht, wieviel dieser an Leistung zu erbringen hat? Ich gönne jedem Lehrer diese, sollte es Freizeit sein, gerne.

    Jeder kann einen sinnvollen Beitrag leisten in dem er sich ehrenamtlich engagiert, das nur auf den Beruf Lehrer beziehen, finde ich nicht in Ordnung.

    Herzlicher Gruß
    Marlene Mayer

    15.08.2010
    0 Antwort(en)
  • Image (100x118)

    Isa.K  Betreuung in den Ferien  Beitrag melden

    Gute Idee!!
    Das Schullandheim der Stadt München am Starnberger See stand in den letzten Sommerferien leer. Es gibt bestimmt viele Münchner Kinder,die ohne Urlaub auskommen müssen. Eine Möglichkeit diesen Kindern einen Erholungsurlaub zu schenken.
    Gruß
    Isa K.

    15.08.2010
    0 Antwort(en)
  • Image (100x118)

    Hasenpfote  Das stimmt so nicht  Beitrag melden

    Liebe Angelina,

    als Lehrer darf ich Ihren Vorschlag nicht bewerten - warum eigentlich nicht?

    Sie vermuten (ganz zu recht) dass es den meisten Lehrern nicht gefallen würde, Ihre Idee zu lesen.
    Und wahrscheinlich denken Sie pauschal: Lehrer sind faul und egoistisch - und genau DARUM wollen sie bestimmt nichts ändern und werden gegen Ihren Vorschlag stänkern.

    Dieses Denken ist aber für uns Lehrer sehr ärgerlich (ich bin, natürlich, auch einer).

    Dass es faule Lehrer auch gibt, damit will ich mich jetzt nicht aufhalten - stimmt alles, kennt jeder. Und in jedem Beruf gibt es faule Leute (in JEDEM!)

    Aber rechnen Sie doch mal:

    > Lehrer haben sooo viel Ferien! Stimmt - und was ist mit unseren Wochenenden?

    Sie können unsere zusätzliche Ferienzeit einfach auch als Zeitausgleich für die Wochenendarbeit verstehen.
    Als Gymnasiallehrer, das kann ich Ihnen versichern, hat man von Anfang Oktober bis Ende Juni praktisch kein einziges Wochenende mehr wirklich frei. Und auch die kleineren Ferien (Weihnachten, Ostern, Pfingsten) sind meistens von Korrekturen schwer in Mitleidenschaft gezogen.

    Rechnen Sie doch einfach mal nach: 30 Schüler hat die Klasse, vielleicht brauchen Sie zur Korrektur einer Arbeit eine halbe Stunde (ganz pauschal; in oberen Klassen naürlich mehr). Wie lange dauert dann so eine Korrektur?
    Richtig, 15 Stunden. Aber NUR, wenn Sie sich ununterbrochen gleich gut konzentrieren können (in Mathe, in Englisch, Latein oder wo auch immer). Und dann haben Sie aber keine Pause drin. Sie sind noch nicht mal einmal aufs Klo gegangen - nur so schaffen Sie eine Schulaufgabe in fünfzehn Stunden.

    Nun hat man aber mehrere Klassen, und im Laufe des Jahres viele Schulaufgaben. Und vielleicht auch noch kleinere Proben/ Exen. Und Übungsaufgaben oder Ähnliches.

    Und dann dröhnt es ja von allen Seiten: wir Lehrer sollen doch auch mal was tun. Wir sollen innovativ sein, neues Material und gefälligst neue Lehr- und Lernformen einführen.

    Also sammeln wir ab und zu auch mal Hefte ein (wieder dreißig Stück)
    Und gelegentlich bemühen wir uns auch um Fortbildung (die z.T. auch Nachmittage kostet).
    Ja, und Fachbücher sollten wir auch irgendwann mal lesen - denn selbstverständlich sollte man überall auf dem neuesten Stand sein. Medientechnisch natürlich auch, das sowieso.

    Bloß, wann sollen wir das alles machen? Die Wochenenden gehen dafür schon drauf. Die Ferien teilweise auch.

    Glauben Sie wirklich, wir tun nichts, nur weil man uns bei der Arbeit nicht immer sieht?

    Dann müssten Sie auch annehmen, dass die kommunalen Verwaltungsbeamten am Mittwochnachmittag (also wenn geschlossen ist und sie die Anträge abarbeiten) alle schlafen. Denn es ist ja ´zu´ und man sieht sie nicht.


    Aber - weil die Dinge etwas anders liegen, und die meisten ordentlichen Lehrer hart arbeiten, unterstütze ich Sie mit Ihrem Vorschlag sogar.

    Denn es gibt etliche Studien, die belegen, dass - wenn man die vielen Ferien auf die Jahresarbeitszeit umlegt und alles zusammenrechnet - die meisten Lehrer mehr arbeiten als die 40 Wochenstunden, die die Leute in anderen Berufen bringen müssen.

    Also nur zu - Tausende von Lehrern werden sich bei Ihnen bedanken. Denn dann würde man unsere Arbeitszeit senken müssen - in manchen Fällen sogar beträchtlich.

    Damit will ich nicht bestreiten, dass es auch faule Lehrer gibt. Eben auch ... aber nicht NUR.

    Vielen Dank!

    15.08.2010
    0 Antwort(en)